Sommerzeit – Graserzeit!

Nach zwei Stunden Autofahrt, kamen wir bei einem unserer Teamkollegen Maxi an. Nachdem mein Cousin Nico und ich unsere Ausrüstung zu dem ausgewählten Platz trugen, fingen wir an unsere Sachen in Ruhe aufzubauen. Wir loteten zuerst einmal unsere Plätze aus, um auf ca. 100 Meter leicht loten zu können, nutze ich ein MAD SLR Blei in 113 Gramm. Wenn man eine geeignete freie Stelle gefunden hat, klippt man die in den Schnurclip der Rolle. Danach stellt man zwei Banksticks auf, wickelt „Achter“ um die zwei Sticks und zählt dabei mit. Anschließend klippt man seine Rute mit der selben Anzahl an Umwicklungen ein. Dank dieser Technik trifft man immer die selbe Stelle. Nachdem ich meine Ruten mit bisschen Futter bestehend aus Spinat Mango, Home Made Mix von meinem Ködersponsor und ein paar Tigers präparierte, sahen wir ein paar Graser, die ihre Dreiecksflossen aus dem Wasser streckten.

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Nach zwei Stunden warten piepte mein Bissanzeiger ein paarmal, ein paar Minuten später das Selbe nochmal, nur, dass diesmal mein Hänger durchhing. Nach einem spektakulären Drill vor meinen Füßen mit der MAD D-Fender 3 in 3lbs machen die riesigen Fluchten des Graser richtig Laune, endlich war er in den Maschen des D-Zent Keschers. Der Graser passte genau in die MAD Abhakmatte, nachdem wir die Giant Weight Sling nullten und der Graser drin lag, standen 18,6 kg auf der Waage. Ich war überglücklich und erleichtert, endlich seit drei Jahren mein neuer PB.

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An diesem Tag fing ich noch einen Graser. In der Nacht passierte bei mir nichts mehr, doch mein Cousin Nico konnte noch zwei auf die Matte legen und Maxi ebenfalls einen. Den ganzen nächsten Vormittag ging nichts mehr, am Nachmittag fingen die Graser wieder an zu laufen und zwischen diesen war auch der ein oder andere Spiegler oder Schuppi dabei.

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Doch durch die warmen Temperaturen, August eben, ließen die Bisse von Tag zu Tag nach. Am fünften Tag entschieden wir uns, etwas mehr Futter einzubringen. Nachdem wir das taten, war erst einmal sechs lange Stunden Ruhe. Doch in der Nacht um 1 der erste Biss, dann war die ganze Nacht wieder Ruhe. In den Morgenstunden ging es dann wieder los und fing erneut an zu laufen. Wir wiederholten das Füttern noch einmal, jedoch gelang es uns “nur” noch zwei Fische zu landen. Also entschlossen wir zu moven, denn dies war die letzte Nacht. Wir gingen auf einen Sandstrand-Abschnitt, doch da ging auch nur ein Fisch, den Maxi sicher landen konnte. Leider verging diese Woche viel zu schnell – wie eigentlich immer, wenn man Angeln ist, oder?

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David Eisenhofer
MAD Supporter